Beagle Gesellschaft Deutschland e.V. |
Tipps zum Welpenkauf
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Nehmen Sie mit mehreren Züchtern Kontakt auf. Scheuen Sie sich auch nicht davor, den Züchter vorher selbst zu besuchen. Ein seriöser Züchter wird damit einverstanden sein. Nutzen Sie die Gelegenheit auch ihm gezielt Fragen zu stellen. Er wird sich über Ihr Interesse freuen und sich ausreichend Zeit für Sie nehmen. Vor Ort können Sie sich über seinen „Zwinger“ ein eigenes Bild machen. Ein verantwortungsvoller Züchter mit echtem Interesse am Wohlergehen seiner Hunde, wird sich auch über Ihre Lebensverhältnisse erkundigen. Haben Sie dafür Verständnis, denn er wird Ihnen keinen Welpen anvertrauen, wenn aus seiner Sicht die Haltungsvoraussetzungen nicht optimal sind. Gegebenenfalls wird er Ihnen sogar vom Kauf abraten. Wenn Sie, vor Ort bei dem Züchter Ihrer Wahl von dem Umfeld und den Aufzuchtsbedingungen überzeugt sind, aber bei ihm gerade kein Wurf geplant ist, lassen Sie sich auf die Warteliste setzen. Wartezeit ist immer besser, als der überstürzte Kauf eines Hundes. Und nicht zuletzt schließt er mit Ihnen einen fairen Kaufvertrag ab. |
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So erkennen Sie eine gute Zuchtstätte
Züchter der BGD e.V. schließen mit Ihnen einen fairen Kaufvertrag ab. Zusätzlich dazu erhalten Sie in einer Welpenmappe zusammengestellt: Ahnentafel, Wurfabnahmebericht, Heimtierausweis, Futter-, Impf- und Entwurmungsplan, TASSO-Meldung, zusammen mit vielen Tipps und Ratschlägen rund um den Welpen im neuen Zuhause. Ebenso gibt Ihnen der Züchter Futter für die ersten Tage mit.
Hände weg !!! Gute Zuchtstätten haben nicht das ganze Jahr über Welpen anzubieten. Vorsicht bei Welpen vom „Fließband“. Wenn nahezu ununterbrochen Nachwuchs angeboten wird, steckt gewerbliche Massenzucht dahinter– davon sollten Sie unbedingt Abstand nehmen. Wenn Sie sich für einen Beagle-Welpen entscheiden, müssen Sie mit einem Kaufpreis bis 1000 Euro rechnen. Eine solche Einnahmequelle reizt natürlich unseriöse „Vermehrer“, Rassewelpen zum „Schnäppchenpreis“ per Inserat anzubieten. Der Kauf eines solchen „günstigen“ Welpen, kann den Käufer letztlich teuer zu stehen kommen. Oft sind die Tiere krank, nicht entwurmt, unzureichend oder gar nicht geimpft und nicht gechipt. Arztkosten und Folgekosten können sich schnell zu einer hohen Rechnung summieren. Hunde aus unseriösen Quellen besitzen selten Papiere und werden oftmals auch illegal aus dem Ausland eingeführt, wo bei Verpaarungen keinerlei Wert auf Gesundheit, Vitalität und Wesensfestigkeit der Elterntiere gelegt wird. Die Mutterhündin wird meist in katastrophalen hygienischen Verhältnissen gehalten und dient letztendlich nur als „Gebärmaschine“.
Unterstützen Sie keinesfalls derartige Praktiken.
Nehmen Sie Abstand vom Welpenkauf, wenn
Kaufen Sie niemals einen Welpen aus Mitleid – Sie unterstützen damit zwangsläufig die Weiterproduktion!
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!! Lesen Sie auch hierzu die Artikel von Tasso und DIE RHEINPFALZ und unterstützen Sie die Aktionen: Wühltischwelpen - nein Danke! Gegen den Handel mit Billigwelpen. Geschäft auf Kosten von Hund und Halter |